Jede dritte Ehe in Österreich wird geschieden. In Wien sind es sogar 66 von 100 Ehen. Eine Scheidung oder Trennung ist für alle davon Betroffenen ein kritisches Lebensereignis. Die Hauptleidtragenden in einem Scheidungsprozess sind aber immer die Kinder. Sie wollen sich ja auch von niemandem trennen. Daher müssten bei jeder Scheidung die Würde und der Schutz von Kindern vorrangig sein. Dem ist aber leider oft nicht so.
Viel zu viele Scheidungen arten in einen „Krieg“ aus, bei dem die Kinder instrumentalisiert werden. Scheidungskinder werden oft in einen Loyalitätskonflikt gedrängt, der sie weit überfordert und per Gerichtsbeschluss oft einem Elternteil zugeordnet und vom anderen bewusst entfremdet.
Auch wenn sich Partner trennen, bleiben sie trotzdem Eltern, haben sie weiterhin Verantwortung gegenüber ihren Kindern.
Geschiedenen Elternteilen und getrennten Partnern dürften ihre Kinder nicht entzogen werden. Nur schwerwiegende Gründe, die dem Kindeswohl eindeutig entgegenstünden, rechtfertigten einen Entzug der Obsorge. Kinder geschiedener Eltern müssen in mehr als einer Familienwelt leben, aber sie sollen wissen, dass Mutter und Vater ihre Eltern bleiben, auch wenn die Ehe endet.
Wir haben auf diese Seite ein Unterschriftsformular gestellt, auf dem JEDER mit seiner Eintragung und Unterschrift ein Zeichen gegen die Ignoranz gegenüber Kinderrechten in diesem Land setzen kann.
Kinder haben keine Lobby, die Scheidungsindustrie schon. Helfen sie Trennungskindern zu ihrem Recht (UN Recht) auf beide Elternteile und